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Thursday, November 14, 2013
Kommet, ihr Hirten (Traditional Bohemian Carol)
See also the English version: The Angels and the Shepherds
1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
Kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
Den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
Was uns verheißen der himmlische Schall;
Was wir dort finden, lasset uns künden,
Lasset uns preisen in frommen Weisen:
Halleluja!
3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud:
Nun soll es werden Friede auf Erden,
Den Menschen allen ein Wohlgefallen:
Ehre sei Gott!
See also the English version: The Angels and the Shepherds
Historical Information
Traditional Bohemian Carol
Monday, November 11, 2013
Maria wallt zum Heiligtum (Johannes Eccard)
See also the English version: When to the Temple Mary Went
Maria wallt zum Heiligtum
und bringt ihr Kindlein dar,
das schaut der greise Simeon,
wie ihm verheißen war.
Da nimmt er Jesum in den Arm
und singt im Geiste froh:
Nun fahr' ich hin mit Freud,
dich, Heiland, sah ich heut,
du Trost von Israel, das Licht der Welt.
See also the English version: When to the Temple Mary Went
Composer: Johannes Eccard (1553-1611)
Tuesday, May 14, 2013
Jesus bleibet meine Freude (J.S. Bach)
Jesus bleibet meine Freude,
meines Herzens Trost und Saft,
Jesus wehret allem Leide,
er ist meines Lebens Kraft,
meiner Augen Lust und Sonne,
meiner Seele Schatz und Wonne;
darum laß' ich Jesum nicht
aus dem Herzen und Gesicht.
See also the English version: Jesu, Joy of Man's Desiring
Background information
Composer: Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Friday, March 22, 2013
Gott ist nur Liebe (Taizé)

See also the Polish original: Bóg jest miłością (Taizé)
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Friday, March 15, 2013
Herr, wohin (Taizé)
Herr, wohin,
wohin sollen wir gehen?
Du hast Worte ewigen Lebens.
Du bist Christus,
Sohn des lebendigen Gottes.
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Labels:
Christian Life,
German,
Jesus Christ,
Taizé,
Word
Monday, January 28, 2013
Atme in uns, Heiliger Geist (Taizé)
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Tuesday, July 31, 2012
Von guten Mächten (Dietrich Bonhoeffer)
1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Refrain:
Von guten Mächten wunderbar geborgen,2. Noch will das Alte unsere Herzen quälen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das du uns bereitet hast.
3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern,
aus deiner guten und geliebten Hand.
4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
5. Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die du in unsere Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Text: Dietrich Bonhoeffer (1944) 1945/1951
Monday, April 9, 2012
Sonne der Gerechtigkeit
1. Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr!
2. Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit,
das sie deine Stimme hört,
sich zu deinem Worte kehrt.
Erbarm dich, Herr!
3. Schaue die Zertrennung an,
der sonst niemand wehren kann;
sammle großer Menschenhirt,
alles was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr!
4. Tu der Völker Türen auf;
deines Himmelreiches Lauf
hemme keine List noch Macht.
Schaffe Licht in dunkler Nacht!
Erbarm dich, Herr!
5. Gib den Boten Kraft und Mut,
Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
und lass reiche Fruch aufgehn,
wo sie unter Tränen sä'n.
Erbarm dich, Herr!
6. Lass uns deine Herrlichkeit
sehen auch in dieser Zeit
und mit unsrer kleinen Kraft
suchen, was den Frieden schafft.
Erbarm dich, Herr!
7. Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm dich, Herr!
8. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit
sei dem Höchsten allezeit,
der, wie Er ist drei in ein,
uns in ihm lässt eines sein.
Erbarm dich, Herr!
Labels:
Easter,
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Praise,
Resurrection
Wednesday, November 9, 2011
O Jesulein süß, o Jesulein mild
See also English version: O Little One Sweet, O Little One Mild
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Deines Vaters Willen hast du erfüllt,
bist kommen aus dem Himmelreich,
uns armen Menschen worden gleich.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Deins Vaters Zorn hast du gestillt,
du zahlst für uns all unser Schuld
und bringet uns in deins Vaters Huld.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Mit Freuden hast du die Welt erfüllt.
Du kommst herab vons Himmels Saal
Und tröstest und in dem Jammertal.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Sei unser Schirm und unser Schild,
wir bitten durch dein Geburt im Stall,
beschütz uns all vor Sündenfall.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Du bist der Lieb ein Webenbild.
Zünd an in uns der Liebe Flamm,
dass wir dich lieben allzusamm.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Hilf, dass wir tun alls, was du willt,
was unser ist, ist alles dein,
ach lass uns dir befohlen sein.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
See also English version: O Little One Sweet, O Little One Mild
Text: Samuel Scheidt (1650)
Saturday, December 11, 2010
Vom Himmel hoch da komm ich her
1. Vom Himmel hoch da komm ich her,
Ich bring' euch gute neue Maehr,
Der guten Maehr bring ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.
2. Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n
Von einer Jungfrau auserkor'n,
Ein Kindelein so zart und fein,
Das soll eu'r Freund und Wonne sein.
3. Es ist der Herr Christ unser Gott,
Der will euch fuehr'n aus aller Noth,
Er will eu'r Heiland selber sein,
Von allen Suenden machen rein.
4. Er bringt euch alle Selighkeit,
Die Gott der Vater hat bereit't,
Dass ibr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.
5. So merket nun das Zeichen recht,
Die Krippen, Windelein so schlecht;
Da sindet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhaelt und traegt.
6. Dess lasst uns Alle froehlich sein
Und mit den Hirten geh'n hinein,
Zu seh'n was Gott uns hat bescheert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.
7. Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin:
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wess ist das schoene Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.
8. Bis willekomm, du edler Gast,
Den Suender nicht verschmaehet hast,
Und koemmst in Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?
9. Ach Herr, du Schoepfer aller Ding',
Wie bist du worden so gering,
Dass du da liegst auf duerrem Gras,
Davon ein Kind und Esel ass.
10. Uud waer' die Welt vielmal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So waer sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.
11. Der Sammet und die Seiden dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du Koen'g so gross und reich
Herprangst, als waers dein Himmelreich.
12. Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Fuer dir nichts gilt, nicht hilft noch thut.
13. Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein's Herzens Schrein,
Dass ich nimmer vergesse dein.
14. Davon ich allzeit froehlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susannine* schon,
Mit Herzen Lust den suessen Ton.
15. Lob, Ehr sei Gott im hoechsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn,
Des freuen sich der Engel Schaar
Und singen uns solch's neues Jahr.
Composer: Martin Luther (1534)
Stille Nacht
See also the English Translation: Silent Night
Stille Nacht, heilige Nacht,
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh!
Schlaf in himmlischer Ruh!
Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja,
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da!
Christ, der Retter ist da!
Stille Nacht, heilige Nacht,
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb' aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund'.
Christ, in deiner Geburt!
Christ, in deiner Geburt!
See also the English Translation: Silent Night
Words: Joseph Möhr (1818)
Music: Franz Xaver Gruber (1787-1863)
Monday, October 4, 2010
Singt dem Herrn (Taizé)

Singt dem Herrn ein neues Lied.
Lob singt ihm alle zeit,
lob singt ihm alle zeit!
(Sing to God with joyful hearts.
Praise the Lord for evermore,
praise the Lord for evermore!)
Music: Jacques Berthier (English bio) (French bio)
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Wednesday, July 14, 2010
Wir glauben all' an einen Gott (Martin Luther) / Creed
Wir glauben all' an einen Gott
Wir glauben all' an einen Gott,
Schöpfer Himmels und der Erden,
Der sich zum Vater geben hat,
Daß wir seine Kinder werden.
Er will uns allzeit ernähren,
Leib und Seel' auch wohl bewahren,
Allem Unfall will er wehren,
Kein Leid soll uns widerfahren;
Er sorget für uns, hüt't und wacht,
Es steht alles in seiner Macht.
Wir glauben auch an Jesum Christ,
Seinen Sohn und unsern Herren,
Der ewig bei dem Vater ist,
Gleicher Gott von Macht und Ehren;
Von Maria, der Jungfrauen,
Ist ein wahrer Mensch geboren
Durch den Heil'gen Geist im Glauben,
Für uns, die wir war'n verloren,
Am Kreuz gestorben und vom Tod
Wieder auferstanden durch Gott.
Wir glauben an den Heil'gen Geist,
Gott mit Vater un dem Sohne,
Der aller Blöden Tröster heisst
Und mit Gaben zieret schöne,
Die ganz' Christenheit auf Erden
Hält in einem Sinn gar eben;
Hier all' Sünd' vergeben werden,
Das Fleisch soll auch wieder leben.
Nach diesem Elend ist bereit
Uns ein Leben in Ewigkeit. Amen.
Text: Martin Luther, 1525
Wir pflügen, und wir streuen
See also the English translation: We Plough The Fields And Scatter
Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf
Refrain:
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,Er sendet Tau und Regen und Sonn und Mondenschein
drum dankt ihm dankt, drum dankt ihm dankt
und hofft auf ihn.
und wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot
es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. (Refrain)
Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne, das Sandkorn und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm
das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm. (Refrain)
Er läßt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen und tut die Wolken auf.
Er schenkt uns soviel Freude, er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide und seinen Kindern Brot. (Refrain)
Historical Information (in German)
Text: Matthias Claudius (1782)
Tune: WIR PLÜGEN, Irr.
Thursday, June 3, 2010
Vater unser im Himmel (The Lord's Prayer / German)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Thursday, May 20, 2010
Notre Père / Our Father / Vater unser (Taizé)
IN FRENCH:
IN ENGLISH:
IN GERMAN:
FRENCH:
ENGLISH:
GERMAN:
Background Information: French / English / German
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IN ENGLISH:
IN GERMAN:
FRENCH:
Notre Père, qui es aux cieux,
Que ton nom soit sanctifié,
Que ton règne vienne,
Que ta volonté soit faite
Sur la terre comme au ciel.
Donne-nous aujourd’hui notre pain de ce jour
Pardonne-nous nos offenses,
Comme nous pardonnons aussi à ceux qui nous ont offensés
Et ne nous soumets pas à la tentation,
Mais délivre-nous du mal.
Amen.
ENGLISH:
Our Father in heaven,
Hallowed be your name.
Your kinngdom come,
Your will be done,
On earth as it is in heaven.
Give us today our daily bread.
Forgive us our sins,
as we forgive those who sin against us,
Lead us not into temptation, but deliver us from evil.
Amen.
GERMAN:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Background Information: French / English / German
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Praise,
Supplication,
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Friday, March 5, 2010
Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen (Germany)
Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen,
Daß man ein solch scharf Urteil hat gesprochen?
Was ist die Schuld? In was für Missetaten
Bist du geraten?
Du wirst verspeit, geschlagen und verhöhnet,
Gegeißelt und mit Dornen scharf gekrönet,
Mit Essig, als man dich ans Kreuz gehenket,
Wirst du getränket.
Was ist die Ursach' aller solcher Plagen?
Ach, meine Sünden haben dich geschlagen!
Ich, ach Herr Jesu, habe dies verschuldet,
Was du erduldet.
Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe!
Der gute Hirte leidet fuer die Schafe,
Die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte,
Für seine Knechte.
Der Fromme stirbt, so recht und richtig wandelt;
Der Böse lebt, so wider Gott misshandelt;
Der Mensch verwirkt den Tod und ist entgangen,
Gott wird gefangen.
Ich war von Fuß auf voller Schand' und Sünden,
Bis zu dem Scheitel war nichts Gut's zu finden;
Dafür hätt' ich dort in der Hölle müßen
Ewiglich büßen.
O große Lieb', o Lieb' ohn' alle Masse,
Die dich gebracht auf diese Marterstraße!
Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden,
Und du mußt leiden.
Ach, großer König, groß zu allen Zeiten,
Wie kann ich g'nugsam solche Treu' ausbreiten!
Kein menschlich Herze mag sich dies ausdenken,
Was dir zu schenken.
Ich kann's mit meinen Sinnen nicht erreichen,
Mit was doch dein Erbarmen zu vergleichen;
Wie kann ich dir denn deine Liebestaten
Im Werk erstatten?
Doch ist noch etwas, das dir angenehme:
Wenn ich des Fleisches Lüste dämpf' und zähme,
Daß sie aufs neu' mein Herze nicht entzünden
Mit alten Sünden.
Weil aber dies nicht steht in eignen Kräften,
Dem Kreuze die Begierden anzuheften,
So gib mir deinen Geist, der mich regiere,
Zum Guten führe!
Alsdann so werd' ich deine Huld betrachten,
Aus Lieb' zu dir die Welt für nichts erachten.
Ich werde mich bemühen, deinen Willen
Stets zu erfüllen.
Ich werde dir zu Ehren alles wagen,
Kein Kreuz nicht achten, keine Schmach noch Plagen,
Nichts von Verfolgung, nichts von Todesschmerzen
Nehmen zu Herzen.
Dies alles, ob's für schlecht zwar ist zu schätzen,
Wirst du es doch nicht gar beiseitesetzen.
In Gnaden wirst du dies von mir annehmen,
Mich nicht beschämen.
Wenn dort, Herr Jesu, wird vor deinem Throne
Auf meinem Haupte stehn die Ehrenkrone,
Da will ich dir, wenn alles wird wohl klingen,
Lob und Dank singen.
Historical Background (Wikipedia)
Words: Johann Heermann (1630) German Bio / English Bio
Music: Johann Crüger, in Neues vollkömliches Gesangbuch (1640) German Bio / English Bio
Sunday, February 14, 2010
Nun danket alle Gott (Germany)
See also the English translation: Now Thank We All Our God
Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen.
Der große Dinge tut an uns und allen Enden,
Der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an
Unzählig viel zu gut bis hierher hat getan.
Der ewig reiche Gott woll uns in unserm Leben
Ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben
Und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort
Und uns aus aller Not erlösen hier und dort.
Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne
Und Gott, dem Heilgen Geist im höchsten Himmelsthrone,
ihm, dem dreieinen Gott, wie es im Anfang war
Und ist und bleiben wird so jetzt und immerdar.
Background historical Information from Wikipedia:
in German
in English
Composer: Martin Rinckart (1586–1649) [English summary]
Tuesday, February 2, 2010
Ein feste Burg ist unser Gott (Germany)
Ein feste Burg ist unser Gott
See also the English translation: A Mighty Fortress is Our God
Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen.
Der altböse Feind, mit Ernst er’s jetzt meint;
groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.
Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott,
das Feld muß er behalten.
Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.
Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib:
laß fahren dahin, sie haben’s kein’ Gewinn,
das Reich muß uns doch bleiben.
Historical Background Information from Wikipedia:
(1) in English
(2) in German
Composer: Martin Luther (1529)
Friday, January 15, 2010
Wer nur den lieben Gott lässt walten (Germany)
Wer nur den lieben Gott läst walten
See also the English Translation: If Thou But Suffer God To Guide Thee
Wer nur den lieben Gott läst walten
Und hoffet auf Ihn allezeit
Der wird Ihn wunderlich erhalten
In aller Noht und Traurigkeit.
Wer Gott dem Allerhöchsten traut
Der hat auf keinen Sand gebaut.
Was helfen uns die schwere Sorgen?
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es daß wir alle Morgen
Beseuftzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreutz und Leid
Nur größer durch die Traurigkeit.
Man halte nur ein wenig stille
Und sey doch in sich selbst vergnügt
Wie unsres Gottes Gnadenwille
Wie sein’ Allwissenheit es fügt
Gott der uns Ihm hat auserwehlt
Der weis auch sehr wohl was uns fehlt.
Er kennt die rechte Freudenstunden
Er weis wohl wenn es nützlich sey
Wenn Er uns nur hat treu erfunden
Und merket keine Heucheley.
So kömmt Gott eh wir uns versehn
Und lesset uns viel Guts geschehn.
Denk nicht in deiner Drangsalshitze
Daß du von Gott verlassen seyst
Und daß Gott der im Schoße sitze
Der sich mit stetem Glükke speist.
Die Folgezeit verändert viel
Und setzet Jeglichem sein Ziel.
Es sind ja Gott sehr schlechte Sachen
Und ist dem Höchsten alles gleich
Den Reichen klein und arm zu machen
Den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann
Der bald erhöhn bald stürtzen kan.
Sing bet und geh auf Gottes Wegen
Verricht das Deine nur getreu
Und trau des Himmels reichem Segen
So wird Er bey dir werden neu.
Denn Welcher seine Zuversicht
Auf Gott setzt den verläst Er nicht.
Historical Background information from Wikipedia
Composer: Georg Neumark (1641)
English Translation: Catherine Winkworth (1827-1878)
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